„nuture Mini ART Golf“

Nachdem die letzte Maschine den Flughafen Tempelhof verlassen hatte, realisierte der Senat die Tempelhofer Freiheit auf dem historischen Gelände. Wichtiger Bestandteil der Entwicklung sind die Pioniernutzer, die mit ihren sozialen, kulturellen, sportlichen und unternehmerischen Projekten das ehemalige Flughafengelände beleben. 

Eines der ersten Projekte, das von dem Berliner Senat ausgewählt wurde und im Sommer 2011 gestartet ist, ist das Kunstprojekt „nuture Mini ART Golf“ (nature & future). 

„nuture ART e.V.“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Verknüpfung von Kunst mit Natur, Wissenschaft, Technik und „Sport“ zu fördern.

Künstlerisch visualisiert werden der Umgang mit der Natur und den Ressourcen, das Verhältnis zur Umwelt und den Elementen.

An diesem einmaligen historischen Ort soll ein Diskurs über ökologische Zukunftsfragen geführt werden.

Auf einer Fläche von 1600 Quadratmetern wird 18 Künstlern die Möglichkeit geboten, 18 interaktive Kunstwerke zu erschaffen, die in Form und Größe an Minigolfbahnen erinnern und auch so bespielt werden.

Alle sind eigenständige Kunstwerke, die sich jeweils auf eine andere Art mit den Themen Energie - Klima - Nachhaltigkeit - Ressourcen beschäftigen.

Die Interaktion

Um die Besucher in die Aktion aktiv einzubeziehen, müssen alle Kunstwerke interaktiv sein. Das heißt, auf jeder Bahn sollen die Spieler durch das Schlagen des Balles eine Reaktion auslösen.

Betrieben wird die Anlage durch „nuture ART e.V.“ Das ist ein Verein, der sich anlässlich der Planung und Umsetzung dieses Projektes konstituiert hat.

Das Publikum

Es sollen Menschen mit unterschiedlichen Interessenschwerpunkten angesprochen und dazu bewegt werden, sich mit unbekannten Themenfeldern auseinander zu setzen.

  1. Menschen, die das traditionelle Minigolf kennen, denen aber etwas mehr Abwechslung lieb ist.  
  2. Menschen, die sich für Kunst interessieren, werden animiert, sich sportlich, interaktiv zu betätigen und sich ebenfalls mit den entscheidenden Zukunftsfragen zu beschäftigen. 
  3. Menschen, die ökologisch interessiert sind, werden ebenfalls dazu bewogen, sich aktiv mit Kultur zu beschäftigen.

Die Technik

Alle Arten von Sensortechnik, Mechanik, kinetische Varianten können installiert werden.

Die Materialien

Es sollen ökologisch unbedenkliche Materialien zum Einsatz kommen. Soweit möglich sollten Recyclingmaterialien und recyclingfähige Stoffe verwendet werden.

Die Konzepte

Die Installationen sollen sich mit einem Zukunftsthema aus den Bereichen Energie, Klima(wandel), Ressourcen befassen. Wie sich den Themen genähert wird, bleibt den Künstlern überlassen. Alle Begriffe sind weit gefasst.

Die Spielart

Jedes der interaktiven Kunstwerke ist mit einem Golfschläger und Ball bespielbar. Es soll ein (oder ggf. auch mehrere) Ziel(e) (Loch) definiert werden. Das Ziel soll (zumindest theoretisch) mit einem Schlag erreicht werden können. Die Bahn darf nicht betreten werden.